AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die redaktionelle Optimierung (Fachartikel-Tuning) betriebswirtschaftlicher Fachartikel
1. Zustandekommen des Vertrages, Umfang der Leistung
1.1 Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Kunden von „textwolf“, im Folgenden Auftragnehmer genannt. Die AGB werden vom Kunden, im Folgenden Auftraggeber genannt, durch die Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung. Sie gelten also auch für künftige Geschäfte.
1.2 Der Vertrag über die sprachliche und stilistische Optimierung eines Fachartikels mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund kommt zustande, wenn der zu optimierende Fachartikel dem Auftragnehmer zugegangen ist und er den Auftrag angenommen hat. Da der Auftragnehmer die sprachliche und stilistische Optimierung als Dienstleistung bzw. Service zum Vorteil des Kunden versteht, findet auf das Vertragsverhältnis ausschließlich Dienstvertragsrecht im Sinne der §§ 611 ff. BGB Anwendung.
1.3 Für den Umfang der Leistung gelten, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, die folgenden Bedingungen:
Ziel der primären Leistungserbringung ist die höchstmögliche Reduzierung aller vom Auftraggeber bzw. Urheber verursachten Fehler im Ausgangstext. Die durchgeführten Korrekturen umfassen ein übliches Korrektorat zuzüglich Lektoratsleistungen. Das bedeutet: Der Fachartikel des Auftraggebers wird hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik (Korrektorat) sowie Syntax, Ausdruck, logische und argumentative Bezüge, Sprache, Stil und Stringenz (Lektorat) geprüft und diese Korrekturen auf eine Art und Weise gekennzeichnet, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind (Änderungsfunktion des Textverarbeitungsprogramms Microsoft „Word“).
1.4 Zur Leistungserbringung gehört auch eine Überprüfung und Anpassung von Kleintexten, also Überschrift, Vorspann und Zwischenüberschriften. Dies erfolgt im Sinne einer den journalistischen Regeln entsprechenden Formulierung nach Aussagekraft, Informationsgehalt, Nachrichtenwert, Prägnanz, Leseanreiz, Transparenz und Verständlichkeit. Soweit geboten, werden entsprechende Stichwörter (Keywords) zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) verwendet (z.B. für eine Veröffentlichung auf Online-Portalen bzw. in Online-Magazinen).
1.5 Zur Leistungserbringung gehört auch die Korrektur von Text in Tabellen und Grafiken i.S.d. oben erwähnten Korrektorats.
1.6. Zur Leistungserbringung gehört weiterhin eine erste Veröffentlichung auf dem Online-Portal für Betriebswirtschaft und Management, „business-wissen.de“, und auf dem Online-Informations- und Wissensdienst rund um den Mittelstand, „persepektive-mittelstand.de“. Der Auftragnehmer leitet die Endfassung des optimierten Fachartikels an die jeweiligen Medien zur Veröffentlichung per E-Mail weiter.
1.7 Zur Leistungserbringung gehört auch die Recherche der Bedeutung von Fach- oder Fremdwörtern, soweit diese sich nicht aus dem Inhalt des Beitrags erschließen und erklärungsbedürftig sind.
1.8. Leistungen, die über diese Dienstleistung hinausgehen, sind gesondert und schriftlich zu vereinbaren.
2 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber sendet dem Auftragnehmer eine erste Version seines Fachartikels (Rohfassung) per E-Mail im Textverarbeitungsprogramm Microsoft „Word“ zu. Desweiteren teilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer mögliche Änderungsvorschläge bzw. Gegenvorschläge zur ersten Korrekturfassung mit. Der Auftraggeber übermittelt dem Auftragnehmer ein Porträtbild sowie ein Kurzprofil seiner beruflichen Tätigkeit zur späteren Veröffentlichung zu.
3 Honorare
3.1 Die Honorare für die Korrekturdienstleistung bestimmen sich nach dem schriftlichen Angebot des Auftragnehmers. Sämtliche angegebenen Preise sind Nettopreise, beinhalten also die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung jeweils gültige Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) nicht.
3.2 Leistungen, die an Aufwand den Rahmen der unter 1.3 bis 1.7 genannten überschreiten, werden nach Vereinbarung verrechnet. Sofern nichts anderes vereinbart ist, können Auftragsänderungen oder Zusatzaufträge zu angemessenen Preisen in Rechnung gestellt werden.
4 Lieferung
4.1 Hinsichtlich der Frist für Lieferung des korrigierten Textes sind die beiderseitigen schriftlichen Erklärungen maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des vom Auftragnehmer angenommenen Auftrages, so hat der Auftraggeber dies im Vorhinein ausdrücklich bekannt zu geben. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist ist der rechtzeitige Eingang der Ursprungsversion des Fachartikels sowie die Einhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen und sonstigen Verpflichtungen. Werden diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig erfüllt, so verlängert sich die Lieferfrist angemessen.
4.2 Die Nichteinhaltung der Lieferfrist berechtigt den Auftraggeber nur dann zum Rücktritt vom Vertrag, wenn die Lieferfrist ausdrücklich als fix vereinbart wurde und der Auftraggeber alle Voraussetzungen des Punktes 4.1 erfüllt hat. Schadenersatzansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen, ausgenommen vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldete Schäden.
4.3 Wenn nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Lieferung entsprechend der Versandart, in der der Text dem Auftragnehmer zugegangen ist.
4.4 Die mit der Lieferung (Übermittlung) verbundenen Gefahren trägt der Auftraggeber.
5 Höhere Gewalt
5.1 Für den Fall der höheren Gewalt hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich zu benachrichtigen. Höhere Gewalt berechtigt sowohl den Auftragnehmer als auch den Auftraggeber, vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber hat jedoch dem Auftragnehmer Ersatz für bereits getätigte Aufwendungen bzw. Leistungen zu geben.
5.2 Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer Hindernisse, die nachweislich die Möglichkeit des Auftragnehmers, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.
6 Haftung für Mängel (Gewährleistung)
6.1 Der Auftragnehmer haftet generell nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Er haftet nicht für mittelbare Schäden, die durch eine fehlerhafte Korrektur entstehen, auch nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, unrichtige oder unvollständige Auftragserteilung entstehen. Mängel müssen vom Auftraggeber gegenüber „textwolf“ in hinreichender Form schriftlich erläutert und nachgewiesen werden.
6.2 Nach einer berechtigten, außerordentlichen Kündigung des Vertrages behält „textwolf“ lediglich den Anspruch auf einen seinen erbrachten Leistungen entsprechenden Teil des Honorars, § 628 BGB.
6.3 Eine Zahlenwiedergabe erfolgt nur nach Manuskript. Für die Umrechnung von Zahlen, Maßen, Währungen und dergleichen wird keine Haftung übernommen.
6.4 Bei Übermittlung von Texten mittels Datentransfer (E-Mail) besteht keine Haftung des Auftragnehmers für dabei entstehende Mängel und Beeinträchtigungen (z.B. Virusübertragungen), sofern nicht grobes Verschulden des Auftragnehmers vorliegt.
6.5 Der Auftragnehmer haftet nicht für Korrekturleistungen, die nach der Übersendung des vom Auftraggeber autorisierten Beitrags an den jeweiligen Verlag durch dessen Redaktion nachträglich vorgenommen werden.
7 Schadenersatz
Alle Schadenersatzansprüche gegen den Auftragnehmer sind, sofern nicht gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages (netto) begrenzt. Ausgenommen von dieser Beschränkung des Schadenersatzes sind Fälle, in denen der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder Folgeschäden besteht nicht.
8 Zahlung
8.1 „textwolf“ berechnet dem Auftraggeber das Honorar für die redaktionelle Optimierung nach der Fertigstellung der Arbeiten und der Abnahme der Endfassung durch den Auftraggeber. Der Kunde erhält eine Rechnung per Post. Die Rechnung ist zahlbar innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt.
8.2 Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von acht Prozentpunkten über dem von der Europäischen Zentralbank bekannt gegebenen Basiszinssatz p. a. berechnet. Falls dem Auftragnehmer nachweislich ein höherer Verzugsschaden entstanden ist, hat er das Recht, diesen geltend zu machen.
9 Gerichtsstand
Ausschließlicher Gerichtsstand für Rechtsstreitigkeiten ist Karlsruhe. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber wird ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss der einheitlichen Kaufgesetze angewendet.
10 Schlussbestimmungen
10.1 Der Auftraggeber teilt „textwolf“ alle Änderungen und Ergänzungen, die sich auf die Durchführung der Leistungen (z. B. Umzug, Änderung der E-Mail-Adresse) und auf das Vertragsverhältnis (Namensänderung) auswirken, unverzüglich schriftlich unter der E-Mail-Adresse info@textwolf.de mit.
10.2 Alle Änderungen zu diesem Vertragswerk und alle Sondervereinbarungen müssen schriftlich erfolgen, dies gilt auch für eine Änderung des Schriftformerfordernisses.
10.3 Sind oder werden Teile dieser Bedingungen unwirksam, so wird die Wirksamkeit im Übrigen nicht berührt. In diesem Fall ist die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung durch eine wirksame und durchführbare Bestimmung zu ersetzen, die den mit der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung verfolgten Regelungszielen am nächsten kommt. Gleiches gilt für die Ausfüllung etwaiger Vertragslücken. Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich.
Stand: 28. Mai 2010
textwolf
Redaktion & Textberatung
Putlitzstraße 4
76137 Karlsruhe

